Angebote Für Alle
Mehr Perspektiven(vielfalt) wagen, Barrierefreiheit ausbauen.
Überblick
Die Unterhaltungsindustrie setzt verstärkt auf Vielfalt und barrierefreien Zugang. Sie zeigt gesellschaftliche Diversität, bricht Stereotype auf und gestaltet Inhalte zugänglich – mit Untertiteln, Sprachspuren und inklusivem Design. Das Ziel: eine Medienlandschaft, die alle einbindet und spannende Geschichten erzählt.
Diese Vision gelingt nur, wenn Menschen aus verschiedenen Hintergründen und mit unterschiedlichen Perspektiven hinter den Kulissen mitgestalten. So wird die Welt der Medien lebendiger und offener für alle.
Bereits 2023 waren schon 97 % der Sendungen in „Das Erste“ untertitelt.
ARD Maßnahmenkatalog „Barrierefreiheit“ bis 2025.Nur 25 % der Top-E-Commerce-Shops im DACH-Raum sind nahezu barrierefrei.
Accessibility-Marktstudie, 2024.Signale, die wir sehen
Inklusion beim ORF
Die Initiative „Mach dich sichtbar“ des ORF ist ein bedeutendes Beispiel für die Förderung von Inklusion in der Medien- und Werbebranche, indem sie gezielt Menschen mit Behinderungen in Produktionen einbindet und ihnen Sichtbarkeit verschafft.
Kinderfilm als Māori-Version
Im November 2024 erschien Disneys Vaiana 2. Neben der englischen Version erschien in Neuseeland auch eine in Maori-Version, die neben der Sprache auch kulturelle Besonderheiten wie den Haka-Tanz aufgreift.
Gesetz für Barrierefreiheit ab Juni 2025
Ab 28. Juni 2025 verpflichtet das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) Unternehmen, digitale Produkte wie Webseiten, Apps und Online-Shops barrierefrei anzubieten, um sie für alle zugänglich zu machen.
Was heißt das für uns?
Handlungsfelder
für die ARD
- Wie können wir als ÖRR unsere Vorreiterposition im Bereich Barrierefreiheit weiter ausbauen und noch mehr Menschen erreichen?
- Wie können wir das Potenzial von KI-Tools hier sinnvoll nutzen, um BIAS zu verhindern und Perspektivenvielfalt zu fördern?
- Wie können wir unsere Belegschaft diverser werden lassen und eine Kultur der Empathie und Akzeptanz schaffen?