Daten-Dominanz
Das Zeitalter synthetischer Daten beginnt.
Überblick
Daten, Daten, Daten. Sie bilden die Grundlage für sämtliche Entscheidungsprozesse in unserem privaten und beruflichen Alltag. Unter den steigenden regulatorischen Anforderungen wird das Sammeln und Verarbeiten jedoch immer herausfordernder.
Deshalb etablieren sich neue Konzepte wie „synthetische Daten“ und „digitale Zwillinge“. Dabei handelt es sich um simulierte Datensätze, die mithilfe generativer KI auf Basis bestehender Datenmuster erstellt werden. Dies ermöglicht die Entwicklung von Algorithmen und die Analyse von Datenmustern, ohne personenbezogene Daten zu verwenden.
Auf Basis eines 2h Interviews kann KI mit 85 % Wahrscheinlichkeit die Antwort einer Person vorhersagen.
Research Paper, 2024.Nur 6 % der befragten deutschen Unternehmen gaben an, das Potenzial ihrer Daten voll auszuschöpfen.
Bitkom, 2024.Signale, die wir sehen
Virtuelle imitieren reale Welten
Das britische Unternehmen Mindtech spezialisiert sich auf die Erstellung synthetischer, aber fotorealistischer Bilddatensätze für das Training von Bild-KI. Mithilfe von 3D-Welten imitieren sie die Realität.
Gen KI-Plattform für synthetische Daten
Mostly AI bietet eine KI-Plattform zur Erstellung anonymisierter synthetischer Daten an. Finanzinstitutionen können darüber ihre Daten austauschen und analysieren, ohne den Datenschutz zu gefährden.
Gemeinsame Datenanalyse ohne Datenweitergabe
Das niederländische Start-up Linksight bietet eine Plattform, die die verschlüsselte Zusammenführung von Datensätzen mit externen Partnern ermöglicht, ohne die Daten tatsächlich zu teilen.
Was heißt das für uns?
Handlungsfelder
für die ARD
- Wie können wir LRA-übergreifend datenkonform aus unseren Daten lernen?
- Welche Daten benötigen wir tatsächlich von Nutzer:innen, um unsere User Experiences und Prozesse zu optimieren?
- Welche Vorbehalte gegen datenorientiertes Arbeiten müssen wir aus dem Weg räumen?