Immersives Erleben
Analog oder virtuell? – Egal! Das Erlebnis zählt.
Überblick
Spätestens seit der Veröffentlichung von Apples Vision Pro-Brille ist Immersion wieder in aller Munde. Immersives Erleben ist heute unglaublich realistisch und intuitiv – und oft auch ohne teure Geräte möglich.
Smartphones lassen durch ihre Kameras ganz einfach die Verschmelzung von Realitäten zu. Etwa, wenn Nutzer:innen neue Möbel per Kamera in ihrem Wohnzimmer platzieren können, bevor sie diese kaufen. Die Unterscheidung zwischen analogem und virtuellem Erleben löst sich damit zunehmend auf.
Jeder fünfte Deutsche nutzte im Jahr 2024 mindestens eine immersive Anwendung auf dem Smartphone.
bitkom.org, Januar 2024.3,7 Mio. Deutsche besaßen 2023 eine Virtual Reality-Brille. Weitere 4,7 Mio. wollen eine anschaffen.
game.de, Januar 2024.Signale, die wir sehen
3D-Welten einfach selber bauen
Anwendungen wie „ARuVR“ erlauben mithilfe von KI die schnelle und einfache Erstellung eigener 3D-Umwelten. So können Menschen auch mit rudimentären IT-Kenntnissen eigene immersive Anwendungen, etwa für Schulungen oder Präsentationen, erstellen.
Apple produziert immersiven Kurzfilm
Mit „Submerged“ hat Apple einen immersiven Kurzfilm produziert, der spezifisch für die Apple Vision Pro ausgelegt ist: 3D-Videos mit einem 180-Grad-Sichtfeld und 3D-Audio sollen Nutzer:innen das Gefühl vermitteln, mitten im Geschehen zu sein.
Immersion wird zum Standard: Head-Up Displays im Auto
Immer mehr Autokäufer in Deutschland wünschen sich Head-Up-Displays in ihren Neuwagen. Head-Up Displays projizieren ausgewählte Details des Tachos (z.B. Geschwindigkeit, Verbrauch) auf die Frontscheibe des Fahrzeugs.
Was heißt das für uns?
Handlungsfelder
für die ARD
- Wie kann die ARD durch immersive Angebote neue Zielgruppen erreichen?
- Wie kann die ARD die notwendigen Kompetenzen zur Schaffung immersiver Erlebnisse langfristig generieren?
- Wie kann die ARD immersives Erleben demokratisieren und unabhängig von den teuren Technologien einzelner Hersteller ermöglichen?