Kolleg:in KI
KI-Agent:innen unterstützen bei der Arbeit und im Alltag – und treffen dabei eigene Entscheidungen.
Überblick
KI macht unseren Alltag und das Berufsleben einfacher und effizienter. KI-Agent:innen buchen Reisen oder reservieren Mietwagen für uns. Dabei treffen sie selbständig Entscheidungen. Fast schon wie echte Kolleg:innen.
Im Gegensatz zu Assistenzsystemen wie Alexa oder Siri können KI-Agent:innen Alternativen suchen, Optionen abwägen und miteinander kommunizieren oder verhandeln. Sie erleichtern zwar den Alltag, erhöhen jedoch die Gefahr, dass Entscheidungen von Nutzer:innen beeinflusst werden. Deshalb ist es wichtig, neue Kompetenzen im Umgang mit KI-Systemen zu entwickeln, um ihre Vorteile bewusst und kritisch zu nutzen.
85 % der Befragten berichten, dass sie dank KI viele Aufgaben schneller bearbeiten können.
PwC-Studie 2024: Der Umgang mit KI im beruflichen Alltag.Die Top-KI-Investitionen in deutschen Unternehmen, die KI erforschen oder einsetzen: digitale Assistenz (40 %) und eigene KI-Lösungen (39 %).
BM Global AI Adoption Index 2023.Signale, die wir sehen
KI-Agent "Operator" von OpenAI
Open AI hat Anfang 2025 den neuen KI-Agenten „Operator“ vorgestellt, der Aufgaben am Computer im Auftrag einer Person ausführen soll, etwa das Schreiben von Code oder die Buchung von Reisen.
Übermäßiges Vertrauen in KI
Eine Studie der Martin-Luther-Universität zeigt: Menschen vertrauen KI-Empfehlungen oft übermäßig, selbst bei widersprüchlichem Kontext, was zu ineffizienten und nachteiligen Entscheidungen sowohl für Betroffene als auch Dritte führen kann.
Schulung für Umgang mit KI
Die Siam Commercial Bank zeigt mit ihrem Programm zur Schulung von 19.000 Mitarbeitenden in KI-Kompetenzen, wie entscheidend es ist, Fähigkeiten für den bewussten und kritischen Umgang mit KI-Systemen aufzubauen.
Was heißt das für uns?
Handlungsfelder
für die ARD
- Wie können wir den sinnvollen Einsatz von KI in unseren Landesrundfunkanstalten fördern?
- Wie können wir KI-Kompetenz bereichsübergreifend und wirkungsvoll schulen?
- Wie gelingt es uns, unsere technische Infrastruktur an die Anforderungen anzupassen, die dieser Trend mit sich bringt?